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Biographie
M. Night Shyamalan (* 6. August 1970 in Mahe, Indien; eigentlich Manoj Nelliyattu Shyamalan) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler indischer Herkunft.

Shyamalan drehte zu Beginn seiner Karriere Independent-Filme, die nur mäßigen Erfolg hatten. Durch den Psychothriller fand er 1999 internationale Beachtung. Der Film erzielte ein weltweites Einspielergebnis von rund 670 Millionen US-Dollar und erhielt unter anderem sechs Oscar-Nominierungen. Mit seinen darauffolgenden Filmen konnte er hingegen immer schwerer an frühere Erfolge anknüpfen. Die Kritiken fielen zunehmend negativer aus, insbesondere für "The Happening" (2008), "Die Legende von Aang" (2010) und "After Earth" (2013). 2015 gelang Shyamalan mit der Fernsehserie "Wayward Pines" und der Horrorkomödie "The Visit" nach Meinung zahlreicher Kritiker ein Comeback. Sein darauffolgender Film konnte diesen Trend bestätigen. Die dazugehörige Fortsetzung erfuhr hingegen eine deutlich negativere Resonanz und wurde insbesondere für ihr Ende kritisiert.

Shyamalans Filme sind dem Genre des Fantasy- bzw. Horrorfilms zuzuordnen. Sie erzeugen Spannung unter anderem durch subtile Bedrohungsszenarien und durch eine Psychologie der Angst. Die wesentlichen Konstanten in Shyamalans Werk sind melodramatische Ereignisse in einer Familie oder bedrohliche, mysteriöse Phänomene, denen meist Kinder aufgeschlossen gegenüberstehen. Zentrale Themen sind Selbstbestimmung und -findung sowie Glaube und Religion. Ebenfalls typisch sind kleinere Nebenhandlungen, die plötzlich eine wichtige Rolle im Film einnehmen, sowie die verschiedenen Bedeutungen der Farben. Des Weiteren enden die Filme oft überraschend ("Plot Twist"), was als Shyamalans Markenzeichen interpretiert wurde.